4. Tag der digitalen Bildung
Virtuelles Programm

Es ist wieder soweit: Am 08. März 2023 findet der Tag der digitalen Bildung statt und steht ganz im Zeichen digitaler Bildungsmedien und deren Einsatzmöglichkeiten.

Neben dem bewährten Online-Programm wird es in diesem Jahr an ausgewählten Standorten zudem ein Vor-Ort-Programm rund um den grundlegenden Umgang mit mobilen Endgeräten und digitalen Bildungsmedien mit limitierten Plätzen geben. 

Es erwarten Sie eine Vielzahl hochkarätiger Gäste und vielfältige Workshops für Lehrer:innen, Schulsozialarbeiter:innen, Erzieher:innen, pädagogische Fachkräfte im Ganztag und alle pädagogisch Interessierten.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot schaut einer Schülerin beim Arbeiten am Tablet über die Schulter
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot lädt Bildungsverantwortliche aus ganz Deutschland zum Austausch ein (Bild: ©Agentur Cuvée)
Adaptive Tools, mobile Endgeräte, digitale Schulbücher - in Präsenzworkshops lernen Sie die Möglichkeiten genauer kennen

Das Präsenzprogramm findet an drei ausgewählten Schulstandorten statt. Interessierte Lehrkräfte aller saarländischen Schulen können sich zum Programm an einer der folgenden Gastgeberschulen anmelden:

  • das Cusanus-Gymnasium Sankt Wendel
  • die Bisttalschule Wadgassen
  • die Eichenlaubschule Weiskirchen

An dieser Stelle ein großer Dank an die gastgebenden Schulen.

Sie haben an den Präsenzstandorten auch die Möglichkeit, sich zum virtuellen Programm zuzuschalten. Melden Sie sich dann bitte für beide Veranstaltungen an. Weitere Infos erhalten Sie über den nachfolgenden Button.

Übersicht Ablauf virtuelles Programm

09:00 Begrüßung und Grußwort der Ministerin

09:15  Keynote: KI und Lehrkräfte als hybride Teams für mehr individuelle Förderung

10:30  Workshop-Phase 1

12:00  Mittagspause

13:00  Podiumsdiskussion

14:15  Workshop-Phase 2

15:30  Workshop-Phase 3

16:30  Ende

Anmeldeschluss: 27. Februar 2023

Wir freuen uns, wenn Sie das Angebot des 4. Tags der digitalen Bildung ganztägig wahrnehmen möchten, Sie können jedoch gerne nur an einzelnen Programmteilen und Workshops teilnehmen.

Details zu virtuellen Programmpunkten und Referent:innen

Hinweis: Das Programm wird laufend aktualisiert.

Keynote: KI und Lehrkräfte als hybride Teams für mehr individuelle Förderung

Mit dem Einsatz digitaler Bildungsmedien und mobiler Endgeräte, die im Rahmen der Landesweiten Systematischen Medienausleihe allen weiterführenden Schulen zur Verfügung stehen, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für Lehren und Lernen. Insbesondere intelligente, adaptive Systeme setzen dabei auf eine Technologie, die vielen von uns noch unzugänglich erscheint: Künstliche Intelligenz. Welche Potenziale verbergen sich dahinter? Und wie verändert sie Schule und Unterricht? Hat sie Einfluss auf die künftige Gestaltung von Lehren, Lernen und Prüfen?

Keynote-Speaker Florian Nuxoll, OStR in Baden-Württemberg forscht zudem in der Computerlinguistik der Uni Tübingen zu intelligenten, adaptiven Systemen, verbindet also Unterrichtspraxis und empirische Bildungsforschung. Er führt uns an den Begriff der KI heran und zeigt, wie Lehrkräfte und KI als hybrides Team funktionieren, das neue Möglichkeiten bei der individuellen Förderung aller Schüler:innen eröffnet und gleichzeitig Entlastung seitens der Lehrkräfte schafft.

Foto: Florian Nuxoll

Podiumsdiskussion

Die Impulse aus der Keynote werden in der geplanten Diskussionsrunde mit Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot aufgegriffen. Sie und ihre Gäste beschäftigen sich eingehender mit der Frage, wo und wie KI und digitale Bildungsmedien und Tools die Schule beeinflussen. Wie müssen sich Prüfungsformate anpassen? Was wird aus den Lehrplänen? Wie wird sich der schulische Alltag der Lehrerkräfte und Schüler:innen verändern?

Christine Streichert-Clivot diskutiert mit

  • Florian Nuxoll, OStR in Baden-Württemberg und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Tübingen, forscht zu intelligenten, adaptiven Systemen
  • Sebastian Schmidt, Lehrer an der Inge-Aicher-Scholl Realschule Neu-Ulm – Pfuhl, ausgezeichnet mit dem Deutschen Lehrerpreis 2019, bloggt u.a. zu Flipped Classroom und bildet Lehrkräfte zu vielfältigen Themen, u.a. im Bereich Künstlicher Intelligenz fort
  • und weiteren Gästen, die in Kürze bekanntgegeben werden.

Workshops Phase 1

Die erste Workshop-Phase läuft von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr. In dieser Phase können 60- oder 90-minütige Workshops belegt werden.

Interaktiver Grundlagen-Workshop mit browserbasierten Tools von Steffen Jauch, Realschullehrer an der Realschule Calberlah, Referent bei der Mobile.Schule Tagung für das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (Dauer: 60 Minuten)

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Keiner weis so richtig, was es ist. Aber alle haben mindestens Respekt vor ihren Auswirkungen. Es gibt es ganze Reihe von kleineren Tools, mit denen erste KI-Erfahrungen in der Schule gemacht werden können. Ich biete eine Einführung für Anfänger*innen und einen Ausblick für erfahrene Kolleg*innen.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen
  • Erzieher*innen
  • Weitere pädagogische Fachkräfte

Online-Workshop zur Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen im Sachunterricht mit kidipedia – Einblicke in das Projekt MoDiSaar von Sarah Bach, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Didaktik des Sachunterrichts an der UdS (Dauer: 60 Minuten)

Im Rahmen des BMBF-Projektes MoDiSaar (www.MoDiSaar.de) wurde von Wissenschaftler*innen aus der Informatik, der Bildungstechnologie, der Philosophie, den Fachdidaktiken sowie den Bildungswissenschaften ein modularisierter (Mo) und über die Phasen der Lehrerbildung hinweg abgestimmter Lehr-Lern-Baukasten zum Aufbau digitalisierungsbezogener (Di) Kompetenzen im saarländischen (Saar) Lehramtsstudium entwickelt und evaluiert. Dieser Lehr-Lern-Baukasten gliedert sich in ein Basismodul (Informatik, Bildungstechnologie, Philosophie) sowie in drei Anwendungsmodule (Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Sprachen).

In diesem Workshop geht es am Beispiel des Teilprojektes Sachunterricht aus dem naturwissenschaftlichen Anwendungsmodul um exemplarische Einblicke in die inhaltliche und mit den anderen Modulen vernetzte Projektarbeit von MoDiSaar.

Dabei liegt der Fokus auf der Onlineplattform kidipedia (www.kidipedia.de), einer für den (Sach-)Unterricht (Klassenstufe: 1-6) konzipierten, multimedialen Onlineplattform zur Förderung fachlicher und digitalisierungsbezogener Kompetenzen.

Zielgruppen:
  • Grundschullehrkräfte Klassenstufe 1 bis 4
  • Lehrkräfte weiterführender Schulen Klassenstufe 5/6 
 

Vortrag von Stephanie Mathieu, Englisch- und Kunstlehrerin an der Gemeinschaftsschule an der Saarschleife in Orscholz, Referentin für die Landesmedienanstalt Saarland (Dauer: 90 Minuten)

Der Begriff Fake News ist in aller Munde. Aber wie sieht es mit Fake Fotos oder Fake Videos aus? Gerade für Jugendliche, die tagtäglich einer wahren Bilderflut – egal ob Fotos oder Bewegtbilder – in den sozialen Medien ausgesetzt sind, ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik wichtig. Leider viel zu selten stellt man sich Fragen wie „Welchem Bild kann ich noch trauen?“, „Ist dieser Bericht glaubwürdig?“ oder „Woran erkenne ich eine sichere Quelle?“. Die Infoveranstaltung stellt ein von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien veröffentlichtes Medienpaket vor, dessen breitgefächertes Material von Filmen über Hintergrundtexte bis hin zu Aufgabenblättern in einem medienaffinen Unterricht zum Einsatz kommen kann. Thematisiert werden u.a. Medienanalyse und -produktion, filmische Gestaltungsmittel (wie z.B. Farb- und Lichtgestaltung, Kamerabewegung, Perspektive oder Einstellungsgrößen) und Gestaltungsmittel der Fotografie.

Zielgruppen:
  • Musisch-kulturelle Fächer
  • Lehrkräfte aller Schulformen Gymnasium
  • Lehrkräfte Gemeinschaftsschule
  • Schulleitungen
  • Weitere pädagogische Fachkräfte
 

Workshop von Olaf Schneider, Beirat Neue Wege des Lernens e.V. (Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeiten ist die digitale Filmbildung) und Volker Wittenbröker von der Akademie für Medienpädagogik (Dauer: 90 Minuten)

In diesem Workshop werden digitale Werkzeuge für die fächerübergreifende Filmanalyse vorgestellt und praktisch erprobt. Dazu stehen frei zugängliche Kurzfilme und Filmausschnitte in dem Filmanalysewerkzeug „Lichtblick“ zur Verfügung mit denen die Teilnehmer*innen auch nach Abschluss der Veranstaltung im Unterricht arbeiten können. „Lichtblick“ ist ein browserbasiertes Werkzeug zur Kommentierung, Strukturierung und Analyse von Filmen und Filmausschnitten. Die Funktionalität des Werkzeugs ermöglicht es, erprobte Zugänge der Textarbeit auf das Bewegtbild zu übertragen. Das Werkzeug motiviert Schülerinnen und Schüler, sich Film bzw. Filmausschnitte mit oder ohne Aufgabenstellung auf drei Ebenen (textuell, visuell und fachsystematisch) inhaltlich und formal zu erschließen und ihre Ergebnisse interaktiv zu präsentieren. Darüber hinaus ermöglicht das Tool, Lehrer*innen eine unkomplizierte Erstellung filmbezogener Aufgaben, die von Schüler*innen  über dieselbe Oberfläche handlungsorientiert bearbeitet werden können. Die Aufgaben und Lernergebnisse in „Lichtblick“ lassen sich einfach über einen Link teilen oder als PDF speichern bzw. ausdrucken. Das Video „Lichtblick – Filmanalyse leicht gemacht!“ (https://t1p.de/lichtblick) zeigt den grundlegenden Funktionsumfang und die Bedienung der Software in knapp drei Minuten.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen
  • Pädagogische Fachkräfte 

Workshop von Johannes Harz und Thorsten Kunz, Informatik-Lehrer am Cusanus-Gymnasium, Dozenten der Fortbildungsmaßnahme Informatik Sekundarstufe I (Dauer: 90 Minuten)

Die Teilnehmer*innen lernen an einem einfachen Beispiel aus der Informatik (keine Vorkenntnisse notwendig) die Gestaltung und Möglichkeiten des H5P-Inhaltes „Course Presentation“ kennen und erstellen einen eigenen H5P-Inhalt in ihrem Fach. Jedes SOL-Modul beinhaltet einen Lernteil und eine Abschlussaufgabe, welche zur gegenseitigen Bewertung und Beurteilung abgegeben wird. Die Teilnehmer*innen lernen die Einrichtung der Moodle-Aktivität „Gegenseitige Beurteilung“ kennen und anwenden.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen
Weiterführende Hinweise:

Der Offline-H5P-Editor Lumi sollte vorab auf einem Computer installiert sein: https://app.lumi.education/ und ist für die eigene Erstellung während des Workshops erforderlich. Alternativ kann sich ein/e Teilnehmer*in auch für die Lumi-Cloud unter der vorherigen Adresse registrieren und die H5P-Inhalte online im Browser erstellen.

Workshop von Katharina Mowitz, Grundschullehrerin, Fachleiterin, Bloggerin aus NRW, Medienbeauftragte mit Herzblut (Dauer: 90 Minuten)
 
Im Online-Workshop von Frau Mowitz werden die Tools Zumpad als gemeinsames Schreibwerkzeug und TaskCards als kollaborative Pinnwand beleuchtet. Die Teilnehmenden erfahren und probieren aus, wie die beiden Hilfsmittel bereits in der Grundschule zum gemeinsamen digitalen Arbeiten genutzt werden können.
 
Zielgruppen:
  • Lehrkräfte Grund- und Förderschulen
  • Schulleitungen
  • Pädagogische Fachkräfte

Praxis-Workshop von Sarah Tihon, Referentin bettermarks (Dauer: 60 Minuten)

bettermarks bietet ein adaptives Online-Lernsystem für das Schulfach Mathematik für die Klassenstufen 4 bis 10 an. Zusätzlich werden alle grundlegenden Themen der Oberstufe sowie das Mathematik-Grundwissen für Ausbildungsberufe zum Lernen angeboten.

Als Lehrkraft haben Sie auf ein vielfältiges Angebot von Lehrmaterialien Zugriff, das je nach Ausstattung der Schule unterschiedlich eingesetzt werden kann, zum Beispiel am interaktiven Whiteboard oder am eigenen Endgerät zur Übung zu Hause.

Mit über 100 interaktiven Eingabewerkzeugen können Schüler*innen genauso Fehler machen wie auf dem Papier. bettermarks analysiert die Eingaben, erkennt richtige Ansätze und findet systematische Fehler. Direkte Rückmeldungen mit konstruktiven Hilfestellungen und detaillierte Lösungswege helfen, die Fehler nachzuvollziehen, zu korrigieren und Anforderungen sinnvoll zu wiederholen.

Die Möglichkeiten von bettermarks im Überblick:

  • 200.000 Aufgaben zum interaktiven Lernen und zur Entwicklung individueller Lernprozesse
  • Übungen und Tests für jeden Wissensstand und Online-Aufgabenverteilung durch die Lehrkraft
  • Großes Angebot an Unterrichtsmaterialien für die Abdeckung des Lernplans
  • Erklärungen, Glossare, Videos helfen den Lehrkräften, das Angebot zu differenzieren und gezielt einzusetzen. 
  • Automatische Auswertung: Lehrkräfte erhalten dank der automatischen Auswertung einen Überblick über die Aktivitäten ihrer Schülerinnen und Schüler sowie detaillierten Ergebnisse. Die Analysen können sowohl auf der individuellen Ebene als auch Klassenebene gezogen werden.
  • Zur gezielten Förderung und Forderung können Lehrkräfte eigene Arbeitsblätter erstellen und diese mit Kollegen teilen.
  • Vorkonfigurierte Arbeitsblätter für Lernstandskontrollen ab Klasse 6 sowie Mindeststandardtests ab Klasse 5 stehen zur Verfügung
Zielgruppe:
  • Mathematiklehrkräfte an Grund- und weiterführenden Schulen  
 

Impulsvortrag von Nils Lion, Heilpädagoge, Fachberatung „Mobiles Lernen“ bei der Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg GmbH (Dauer: 60 Minuten)

Mithilfe von Fotos und Videos können spannende Geschichten erzählt, verfilmt und vertont werden. So entstehen individuelle Medienprodukte wie Stop-Motion-Filme, multimediale eBooks und noch vieles mehr. Auch die vielfältigen digitalen Möglichkeiten aus dem Bereich der Sprachbildung, Elternarbeit und das digitale Dokumentieren werden vorgestellt und (im Ansatz) erprobt. Unterschiedliche (Lern-)Apps werden vorgestellt. In einem weiteren Schritt können wir die Praxistauglichkeit bewerten.

Zielgruppen:
  • Fachkräfte aus dem Bereich „frühkindliche Bildung“, Erzieher:innen

Praxisworkshop von Adrian Roeske, M.A. Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (Dauer: 90 Minuten)

Ungleichheiten sind für Schulsozialarbeit kein fremdes Thema – Schulsozialarbeiter*innen sollen diese möglichst bearbeiten und bestenfalls ausgleichen. Voraussetzung hierfür ist ein Wissen über die Mechanismen von Ungleichheiten. Kommt allerdings „das Digitale“ mit hinein, stehen Schulsozialarbeiter*innen vor zahlreichen Herausforderungen, angefangen bei fehlender Ausstattung über mangelndes Wissen bis hin zu Fragen der Zuständigkeit. Dabei können diese Faktoren dazu beitragen, dass Fachkräfte in eine Verstärker-Rolle kommen und somit Ungleichheiten vergrößern. Im Workshop soll einerseits die Rolle der Fachkräfte reflektiert und andererseits Strategien diskutiert werden, die eine Auseinandersetzung mit digitalen Ungleichheiten ermöglichen sollen.

Zielgruppen:
  • Schulsozialarbeiter*innen
  • Pädagogisches Personal
 

Praxisworkshop von Achilleas Kais, gemeinnützige Bildungsorganisation „Junge Tüftler*innen“ (Dauer: 90 Minuten)

Unser Inspirationsworkshop digitale Bildung für Lehrkräfte ermöglicht einen vielfältigen und einfachen Zugang zu digitaler Bildung. Unser didaktischer Fokus liegt auf forschendem Lernen sowie projektbasierter Arbeitsweise in Teams und dem Lernen durch Begreifen.

Die Teilnehmenden lernen zeitgemäße Ansätze informatischer Grundbildung kennen und sammeln eigene Erfahrungen in mit der Stop-Motion Technik und der Programmierumgebungen Scratch. Dabei nehmen wir Bezug auf die jeweiligen Lehrpläne und zeigen anhand erprobter Praxisbeispiele direkte Einsatzmöglichkeiten für euren Unterricht.

Weiterführende Lernmaterialien zum individuellen Einsatz findet sind als OER auf der Seite https://tueftelakademie.de/ zu finden. Für die Fortbildung werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte Sekundarstufe I

Weiterführende Hinweise:

Impulsvortrag mit Workshop von Jens Rymes, Lehrkraft für Ethik / Philosophie (Sek II); Lehrbeauftragter für Philosophie/Ethik am Seminar für die Ausbildung der Lehrkräfte Stuttgart (Dauer: 90 Minuten)

Gedanken schriftlich entwickeln zu können ist eine für den Ethik- und Philosophieunterricht zentrale Kompetenz, wird aber im Unterricht oft nur wenig strukturiert eingeübt. Im Workshop lernen wir konkrete Umsetzungsmöglichkeiten kennen, wie der Kompetenzerwerb digital gestützt werden kann und tauschen uns über Ideen, Fragen und Erfahrungen aus. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Möglichkeiten verschiedener Apps und Plattformen, wie Moodle, Miro und ChatGPT.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte weiterführender Schulen 
 

Praxisworkshop mit Silke Schaper, Klax-Erzieherin und Lerntherapeutin, „Klax“ fördert individuelles Lernen und Kreativität mit Bildungs- und Freizeitangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Dauer: 60 Minuten)

In diesem Workshop lernen Sie leicht umzusetzende Praxisangebote für den Kindergarten und die Grundschule kennen. Die Lernangebote fördern das Technikverständnis und die Informationskompetenz der Kinder.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte an Grundschulen
  • Erzieher*innen

Praxisworkshop Melanie Kaspar und Prof. Dr. Gerald Kroisandt, htw saar / Fakultät Ingenieurwissenschaften, Dozenteninnen für Mathematik und Informatik (Dauer: 60 Minuten)

Das interaktive Lernsystem MathCoach kann zur Übungsunterstützung im Mathematik-Unterricht auf PCs und Tabletts eingesetzt werden. Es stellt den Lernenden nicht nur Übungsaufgaben zur Verfügung, sondern unterstützt sie mit individuellen Hilfen bei den Lösungsschritten. Der Funktionsumfang reicht von Aufgaben der 5. Klasse bis zum Abitur und dem Übertritt ins Studium. Im Workshop werden die vorhandenen Themen gemeinsam gesichtet sowie Möglichkeiten die Materialien in eigenen Lernmaterialien einzubinden und den Lernenden zur Verfügung zu stellen, besprochen und angewendet.

Zielgruppen:
  • Mathematiklehrkräfte weiterführender und beruflicher Schulen 
 

Impulsvortrag mit Diskussionsrunde von Tobias Junker, Gymnasiallehkraft (Dauer: 90 Minuten)

In der schnelllebigen Schulwelt sind Mikrofortbildungen ein wichtiger Anker für Schulen um agil auf Veränderungen zu reagieren und sich individuell weiterzuentwickeln.

Es geht u.a. um folgende Themenbausteine:

  • Beispiele für Mikrofortbildungen aus dem Schulalltag
  • Wie lassen sich Mikrofortbildungen effektiv initiieren und fortlaufend pflegen?
  • Wie kann ich an Mikrofortbildungen teilnehmen?
  • Praxisteil mit Entwurf eigener Vorstellungen/Ideen
Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen
  • Schulleitungen

Workshop von Tobias Jungbär, Lehrkraft an der GemS Bellvue, Leiter der Podcast-AG (Dauer: 90 Minuten)

In diesem Workshop wird das Medium Podcast von unterschiedlichen Sichtweisen beleuchtet. Es geht um den Einsatz von Podcasts als Input im Unterricht, das Erstellen von Podcasts als LEK oder Leistungsnachweis und den Nutzen von eigenen Podcasts zur Weiterentwicklung der Schulkuktur und Identifikation mit der Schule.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen
  • Schulleitungen
  • Erzieher:innen
  • weitere pädagogische Fachkräfte

Weiterführender Hinweis:

Bei einer Teilnahme via Dienstgerät im Vorfeld den entsprechenden Schulträger um die Installation der Software „Audacity“ bitten.

Impulsvortrag und Workshop von Prof. Dr. Melanie Platz, Professorin für Didaktik der Primarstufe – Schwerpunkt Mathematik an der Universität des Saarlandes (Dauer: 60 Minuten)

Hinter der Einfachheit und der übersichtlichen Oberfläche von aktuell populären Suchmaschinen verbirgt sich eine Komplexität, die von vielen Nutzern nicht verstanden wird. Bereits im Grundschulunterricht wird von Kindern erwartet, internetbasierte Recherchen durchzuführen – eine kompetente Suche stellt jedoch komplexe Anforderungen, deren Bewältigung Search Engine Literacy (SEL) erfordert. Möglichkeiten für eine transparente, offene Suche sowie neue Unterrichtskonzepte müssen entwickelt werden. Laut KMK (2016) gehen die Entwicklung und das Erwerben der notwendigen Kompetenzen für ein Leben in einer digitalen Welt über notwendige informatische Grundkenntnisse weit hinaus und können keinem isolierten Lernbereich zugeordnet werden. Im Beitrag werden Lernumgebungen vorgestellt, die im Grundschulunterricht in direkter Verknüpfung mit traditionellen mathematischen Unterrichtsthemen eingesetzt werden können.

Zielgruppen:
  • Fächerübergreifend mit besonderem Fokus auf der Mathematik
  • Lehrkräfte Grundschule
 

Online-Workshop mit Michael Gros, Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes (Dauer: 90 Minuten)

In dem Workshop wird die Plattform IDeRBlog to school (https://iderblog.eu/) vorgestellt. Neben der Vorstellung der Plattform wird auch der Umgang mit dem Blogtool gezeigt und die Teilnehmer sammeln Erfahrung im Umgang mit der Plattform und können Unterrichtsideen für den Einsatz entwickeln. Desweiteren werden die Neuerungen von IDeRBlog to school vorgestellt. Diese erleichtern die Arbeit mit IDeRBlog to school allen im Saarland und in Nordrhein-Westfalen arbeitenden Kolleg:innen.

Zielgruppen

  • fächerübergreifend
  • Lehrkräfte aller Klassenstufen und Schulformen
  • Erzieher:innen
  • Schulsozialarbeiter:innen
  • weitere pädagogische Fachkräfte

 

Impulsvortrag von Matthias Goldschmidt, Johanniterschule Heitersheim (Dauer: 90 Minuten)

Herr Goldschmidt zeigt anhand von Praxisbeispielen aus seinem Alltag, wie er moodle in der Schulorganisation nutzt:

  • Wiki für die SEL-Gespräche (Schüler-Eltern-Lehrer)
  • Organisation der Projektarbeit in der Klassenstufe 9
  • Datenbank für die Schülerbib
  • Organisation der Arbeitsgruppen – Organisation des Tages der offenen Tür
  • Info-Mappe zum Schuljahresbeginn
  • Feedback/Wahl des Wahlpflichtfaches mit Infovideo 
  • Berufsorientierung mit „Gallery Walk“ und der Möglichkeit zur Buchung von Besichtigungen
  • Buchung von Mikro-Schilfs

Zielgruppen

  • fächerübergreifend
  • Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen
  • Schulleitungen 

Workshops Phase 2

Die zweite Workshop-Phase läuft von 14.15 bis 15.15 Uhr. Workshops, die 120 Minuten dauern, erstrecken sich über Phase 2 und 3.

Impulsvortrag mit Praxiselementen von Stefan Fassnacht, Gymnasiallehrer in Baden-Württemberg, Referent für digitale Bildung am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (Dauer:60 Minuten)

Flipped the Classroom bietet die Möglichkeit, die Unterrichtszeit verstärkt zum Üben zu verwenden. Die Wissensaneignung erfolgt zu Hause in der Hausaufgabe. Mit Moodle kann man sehr gut interaktive Inhalte, vor allem auch Videos, bereitstellen, die das Erarbeiten der Inhalte für die SuS ermöglicht. In diesem Workshop zeige ich Ihnen anhand konkreter Unterrichtsbeispiele aus dem Mathematikunterricht exemplarisch, wie sich Flipped Classroom mit Moodle und H5P umsetzen lässt. Kolleginnen und Kollegen anderer Fachrichtung sind gerne willkommen und können ohne Probleme partizipieren.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen

Projektvorstellung mit Praxiselementen von Alexander Hilpert und seiner Kollegin Christine van Hoof, Assessor des Lehramts, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes, Mitarbeiter im Projekt MoDiSaar/Lernwerkstatt Geschichtsunterricht digital (60 Minuten)

In Zeiten des Internets ist es immer schwieriger geworden, sich im Raum öffentlich kursierender Informationen zu orientieren und verlässliche Fakten finden. Fake News, Trolle, Clickbait, Algorithmen, die Streuung von Fehlinformation… all das gehört mittlerweile zu unserem Alltag – und auch zu dem von Schüler*innen. In diesem Workshop stehen die Medienkritik sowie Orientierungskompetenz im digitalen Raum als Kompetenzen von Schüler*innen und angehenden Lehrkräften im Vordergrund. Lehramtsstudierende und Dozierende haben sich ein Semester lang mit Fake News in Nachkriegszeit und Gegenwart beschäftigt, digitale Lehr- und Lernmaterialen entwickelt und in Schulklassen erprobt. In dem Workshop können die Teilnehmer*innen diese Materialen durch praktische Anwendung kennenlernen und die didaktischen Einsatzmöglichkeiten im GW- und Geschichtsunterricht diskutieren.

Zielgruppen:
  • Geschichte / Sozialkunde / Gesellschaftswissenschaften
  • Lehrkräfte weiterführender Schulen
 

Online-Workshop mit kooperativen Arbeitsphasen von Fabienne Korb und Caroline Collet, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen aus den Fachgebieten Mehrsprachigkeits- und Deutschdidaktik am Institut für Sprachen und Mehrsprachigkeit an der Universität des Saarlandes (Dauer: 60 Minuten)

Der Impuls-Workshop liefert neben zahlreichen Informationen zu Apps und Software zum digitalen Sprachenlernen vielerlei Mitmachmöglichkeiten. Von Audiostiften bis hin zu webbasierten Tools und der AR-/VR-Technologie werden sämtliche Medienformate einbezogen und mitgedacht. Beispiele für den Einsatz von digitalen Medien im Sprachenunterricht, didaktisch-methodische Hinweise zu deren Einsatzmöglichkeiten und konstruktive Diskussionen begleiten den Impuls-Workshop.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen, die Fächer mit sprachdidaktischem Schwerpunkt unterrichten

Impulsvortrag von Dr. Robert Reick und Michael Wilhelm, wissenschaftliche Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes (Dauer: 120 Minuten)

Was ist unter „Fake News“ zu verstehen? Warum sind wir für „Fake News“ empfänglich, wie und wieso verbreiten sie sich? Und wie entwickelt sich insgesamt das Feld der Desinformation im digitalen Raum aktuell und in der nahen Zukunft weiter? Auf diese Fragen geben wir Antworten aus der Perspektive der Philosophie. Ziel des Workshops ist, den Akteuren der digitalen Bildung ein tieferes Verständnis von „Fake News“ und Desinformation in ihren technologischen und epistemischen Komponenten zu ermöglichen, um dann selbst fundierter eine ethische und politische Bewertung dieser Entwicklungen vorzunehmen zu können.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen 
  • Schulleitungen
  • Schulsozialarbeiter*innen
  • Pädagogische Fachkräfte
 
Impulsvortrag mit Praxisbeispielen von Stefanie Mathieu, Englisch- und Kunstlehrerin, Referentin an der Landesmedienanstalt Saarland (Dauer: 120 Minuten)

Tablet und Smartphone sind als sogenannte ‚All-in-One‘-Geräte kleine Alleskönner. Sie sind Fotoapparat, Videokamera und Aufnahmegerät in einem. Die Nutzungsmöglichkeiten sind nahezu unerschöpflich. In diesem Workshop widmen wir uns den Möglichkeiten in den Bereichen Fotografie, Trickfilm und Handyclip. Grundkenntnisse in Bezug auf Foto- und Filmgestaltung werden vermittelt, unterschiedliche Bearbeitungsmöglichkeiten werden erläutert, Foto- und Film-Apps und deren Einsatzmöglichkeiten im pädagogischen Alltag vorgestellt.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen
  • Schulleitungen
  • Schulsozialarbeiter*innen
  • Erzieher*innen
  • Weitere pädagogische Fachkräfte
 

Online-Info-Vortrag mit interaktiven Elementen von Nils Hettrich, Grundschullehrer, Referent an der Landesmedienanstalt Saarland (Dauer: 120 Minuten)

Als zentraler Ratgeber im Netz gibt der Verein Internet-ABC Kindern zahlreiche Hilfestellungen beim Erwerb von Internetkompetenzen. Die werbefreie Plattform bietet 6- bis 12-Jährigen unter www.internet-abc.de einen sicheren Einstieg ins Netz und Eltern, Pädagog:innen und Lehrkräften zahlreiche Informationen und Hilfestellungen. Die Veranstaltung stellt umfangreiche Unterrichtsmaterialien sowie verschiedene Einsatzmöglichkeiten vor und gibt Anregungen, wie Kindern ein sensibler und kritischer Umgang mit dem Internet vermittelt werden kann. Grundschulen haben im Saarland die Möglichkeit, sich im Rahmen des Projekts „Internet-ABC Schule“ für das Internet-ABC Siegel zu bewerben. Auch hierzu bietet die Veranstaltung Informationen.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen
  • Schulleitungen
  • Schulsozialarbeiter*innen
  • Erzieher*innen
  • Weitere pädagogische Fachkräfte

Praxisworkshop von Susanne Meyer und Yunus Günes, politische Bildner und freie Referenten und Projektmitarbeiter in der politischen Bildung (Dauer: 120 Minuten)

Soziale Medien wie Instagram, Whatsapp, Tiktok oder auch YouTube begleiten Schüler*innen durch den Tag, bergen aber auch Gefahren. Denn auch extremistische Gruppierungen sind im Netz aktiv, greifen auf Manipulationen zurück, um Hass zu schüren und ihre einfachen Weltbilder und Verschwörungsmythen zu verbreiten. Anhand interaktiver Übungen sowie Videos und Memes aus dem Internet werden gängige Vorurteile, Fake News und Verschwörungsideologien, ihr Wahrheitsgehalt sowie ihr Einfluss auf unser Denken und Handeln hinterfragt.

Der interaktive Workshop zielt darauf ab, die Teilnehmenden für Hate Speech im Netz zu sensibilisieren. Hierzu werden aktuelle Beispiele (z.B. Memes) aus sozialen Netzwerken gezeigt und besprochen, die verschiedene Formen von Hate Speech (z.B. Rassismus und Ableismus) enthalten. Sie lernen mit sozialen Medien bewusst umzugehen, die Inhalte zu bewerten und das Internetnutzungsverhalten Jugendlicher einzuschätzen. 

Über aktuelle Beispiele lernen die Teilnehmenden mit einfachen, kostenlosen digitalen Tools Fake News zu entlarven. Außerdem geht es darum, zu überlegen, mit welchen Strategien man sich dem Hass im Netz entgegenstellen und das Internet selbst mitgestalten kann. Die im Workshop erlernte Medienkompetenz kann dann im Unterricht direkt genutzt und weitervermittelt werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. 

Der Workshop wird im Rahmen des Projekts weitklick angeboten.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, die in der Mittel- und Oberstufe
 

Praxisworkshop von Katharina Sambeth und Björn Hennig, Lehrkräfte Sek I/II und Referenten für digitale und zeitgemäße Bildung (Dauer: 120 Minuten)

Der eduBreakout holt den EscapeRoom ins Klassenzimmer. Neben dem problemorientierten Lösen von Rätseln im meist fachlichen Kontext steht hierbei auch das Sozialverhalten und die Arbeit im Team im Vordergrund.

Im Workshop werden die Referent*innen die Methode des eduBreakouts sowie nützliche Tipps und Erfahrungen aus ihrem eigenen Unterricht wiedergeben, bevor die Teilnehmenden selbst aktiv einen eigenen eduBreakout für ihren Unterricht erstellen werden.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen
 

Präsentation mit integrierten Praxisphasen von Caroline Brill, Lehrkraft (Dauer: 120 Minuten)

Digitale Pinnwände und Lerntheken, Materialsammlungen und Wochenpläne – die browserbasierte Onlineplattform TaskCards bietet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für jedes Unterrichtsfach. Dabei legt TaskCards großen Wert auf Datenschutz und ist somit eine DSGVO-konforme Alternative zu Padlet. 

Im Rahmen der Veranstaltung wird das Tool TaskCards anhand von exemplarischen Unterrichtsbeispielen aus den Fächern Englisch und Ethik vorgestellt.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen

Online-Workshop mit Praxisphasen von Benjamin Brück, Leiter des Schülerforschungszentrums Saarlouis (Dauer: 120 Minuten)

Über die Homepage des Schülerforschungszentrum Saarlouis (SFZSLS) können zwei Kurse online im HTML5-Format genutzt werden, mit denen die Schüler*innen der Klassenstufe 5-7 den Umgang mit GeoGebra zum Lehrplan im Bereich Geometrie und Schüler*innen der Klassenstufe 9 zum Thema Funktionen lernen können. Für Lehrkräfte gibt es die Möglichkeit, Lernpakete für OSS in Kooperation mit dem SFZSLS zu erhalten, die als automatisch ausgewertete LEKs, KLNs oder GLNs genutzt werden können. In diesem Workshop werden Sie selbst diese Kurse und dazu angeschlossenen LEKs durchführen und lernen, wie Sie die Lernpakete des SFZSLS in Ihre OSS-Kurse einbinden können.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte Gymnasium
  • Lehrkräfte Gemeinschaftsschule
  • Lehrkräfte berufliche Schulen
 

Praxisworkshop mit Vortrag vom Lpaso – Institut für Lernkultur e.V., durchgeführt von Dr. Dietmar Johlen, Wilfried Dülfer und Waldemar Sobieroj (Dauer: 60 Minuten)

Eine lernende Organisation ist eine Einrichtung, die sich ständig weiterentwickelt und verbessert. Dies geschieht, indem sie auf neue Erkenntnisse und Erfahrungen reagiert und diese in ihre Arbeit integriert. In einer lernenden Organisation werden Mitarbeiter dazu ermutigt, sich weiterzubilden und neues Wissen anzueignen. Auch die Zusammenarbeit und der Austausch von Ideen und Erfahrungen spielen eine wichtige Rolle. Um eine Berufsschule als lernende Organisation zu gestalten, kann es hilfreich sein, die Lernenden in die Gestaltung des Lernprozesses einzubeziehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu vertiefen. Eine offene Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Lernenden, Lehrkräften (auch Lernende in einer lernenden Organisation) und anderen Beteiligten, z.B. in den Ausbildungsbetrieben, kann ebenfalls dazu beitragen, dass die Berufsschule zu einer lernenden Organisation wird. In unserem Workshop wollen wir mögliche Entwicklungen darstellen, Strategien und Beispiele aufzeigen und im Dialog mit den Teilnehmenden wertvolle Lernrouten erkunden. Gemeinsam erkunden wir, wie ausgeprägt sind die Prinzipien: – Gemeinsame Vision – Personal Mastery – Mentale Modelle – Teamlernen – Systemdenken einer lernenden Organisation, im eigenen Arbeitsumfeld (Schule, Betrieb usw.). Wir gehen in diesem Zusammenhang auch auf aktuelle Entwicklungslinien der Bildungspolitik ein, z.B. BNE auf Bundesebene oder OER/OEP und den Lernkompass 2030 auf der Ebene der OECD.

Zielgruppen:
  • Schulleitungen
  • Lehrkräfte an berufliche Schulen
  • weitere pädagogische Fachkräfte

Workshop von Timo Berghoff, Lehrkraft und Referent für digitales Lernen (Dauer: 60 Minuten)

Das Experiment ist zentraler Bestandteil des naturwissenschaftlichen Erkenntnisprozesses. Im Schullalltag können mancher Versuche aufgrund von Sicherheitseinschränkungen oder fehlenden Apparaturen in Klassenstärke nicht durchgeführt werden und beschränken sich auf den Klassenraum. Der Workshop zeigt den Einsatz digitaler Tools und Endgeräte fürs digitale Experimentieren im naturwissenschaftlichen Unterricht, als Hausaufgabe oder als Teil von Leistungsüberprüfungen. Ich zeige verschiedene Arten von Interaktiven Bildschirmexperimenten (IBEs gibt es hauptsächlich für Physik und Chemie), Videos und Simulationen (Alle Naturwissenschaften), sowie deren Auswertung in digitalen Versuchs- und Videoprotokollen.

Zielgruppen:
  • Naturwissenschaften
  • Lehrkräfte aller Schulformen und Altersgruppen
 

Hands-on-Workshop von Björn Richter, Kartographie Westermann Verlage (Dauer: 60 Minuten)

Arbeiten mit der BiBox im GW-Unterricht am Beispiel des Heimat und Welt Universalatlas (aktuelle Ausgabe Saarland).

Zielgruppen:

  • GW-Lehrkräfte an Gemeinschaftsschulen
 

Praxisworkshop mit Angela Dittmann, Grundschullehrkraft (Dauer: 90 Minuten)

In diesem Workshop wird anhand eines praxisbezogenen Beispiels aus dem Sachunterricht Schritt für Schritt gezeigt, wie mit der boardeigenen App Pages unter Einfügen von Textfeldern und unterschiedlichen Medien wie Fotos, Bilder, Audioaufnahmen oder Videos ein multimediales Workbook erstellt wird. 

Das Workbook versteht sich als digitale Alternative zu analogen Arbeitsblättern und ist zugleich motivierend und schüleraktivierend.  Aufgrund seiner Vielseitigkeit kann es optimal an die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Förderbedarfe der Schülerinnen und Schüler angepasst und somit im Unterricht auch binnendifferenzierend eingesetzt werden.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte Grundschule 
 

Praxisworkshop von Stefan Kaster, Lehrkraft und Fachkoordinator „Digitales Lernen“ an der Lothar-Kahn-Schule (Dauer: 120 Minuten) 

Der Flipped Classroom tauscht die Erarbeitungsphase im Unterricht und die Übungsphase in den Hausaufgaben miteinander aus. Die Erarbeitung neuer Inhalte und der Eintrag in ein Merkheft findet mit Hilfe von Lernvideos zu Hause oder ggf. in der Betreuung statt, was im regulären Unterricht zu Freiräumen für Förderung, Erklärung und Übung führt.

Workshop-Inhalte: 

  • Didaktische Vorteile und Hinweise zum Flipped Classroom
  • Grenzen des Konzepts – konkretes Beispiel aus dem Unterrichtskontext
  • Erarbeiten einer Grobplanung einer Unterrichtseinheit mit dem Flipped Classroom (in Kleingruppen)
  • Erstellen eines eigenen Lernvideos, Möglichkeit des Hochladens und späterer Rückmeldung in einem Onlinekurs
Zielgruppen:
  • Mathematiklehrkräfte an Gemeinschaftsschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen

Praxisworkshop von Heike Kayser-Lang, Lehrkraft am KBBZ Halberg und Fachleiterin für das Lehramt an beruflichen Schulen im Saarland  (Dauer: 60 Minuten) 

An einem exemplarischen Beispiel aus dem Unterricht an Berufsschulen wird gezeigt, wie in eine kurze Lernsituation mit einem interaktiven H5P-Video eingeführt wird und das Einstiegsszenario lebensnah gestaltet werden kann. Anschließend werden die Phasen der vollständigen Handlung mit H5P-Aufgaben umgesetzt. Diese Möglichkeiten lassen sich sowohl im Präsenz- als auch im Distanzlernen umsetzen.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte an beruflichen Schulen

Online-Workshop mit Michael Gros, Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes

Mit IOS 16.2 wurde von Apple die App „Freeform“ veröffentlicht. In der App können 

  • handschriftliche Anmerkungen,
  • Formen,
  • Bilder und Videos, 
  • und vieles mehr

implementiert werden. Die App zeichnet sich durch eine sehr einfache Bedienbarkeit aus . Damit können Lehrer:innen und Schüler:innen sehr schnell digitale Produkte alleine oder kollaborativ erzeugen, die im Unterricht verwendet werden können. Freeform kann auch zur Erstellung von Tafelbildern im Unterricht eingesetzt werden. Diese können in digital lesbaren Formaten zum Beispiel in der OSS gesammelt oder weitergegeben werden.

Es handelt sich um ein Hands-On Workshop, in dem alle Teilnehmer:innen neben theoretischem Input auch direkt praktisch arbeiten können, um aus fachdidaktischer Sicht am Ende des Workshops Unterrichtsideen zu entwickeln, die alleine oder im Austausch mit den anderen Teilnehmer:innen des Workshops weiterentwickelt werden können.

Zielgruppe:

  • Lehrkräfte aller Klassenstufen und Schulformen
  • Erzieher:innen
  • Schulsozialarbeiter:innen
  • weitere pädagogische Fachkräfte

Online-Workshop mit Tim Kantereit, Landesinstitut für Schule Bremen (Dauer: 120 Minuten)

Im Workshop werden wir uns gemeinsam mit dem Thema „agiles Lernen in der Schule“ auseinandersetzen und erforschen, was es genau bedeutet und welche Möglichkeiten es gibt, Schüler:innen auf agile Weise zu unterrichten. Wir werden auch besprechen, welche Voraussetzungen notwendig sind, um erfolgreich agil zu arbeiten und welche Vorteile dies für Schüler:innen mit sich bringt. Der Workshop richtet sich an Lehrer:innen, die ihre Kenntnisse im Bereich des agilen Lernens erweitern möchten, um ihren Schüler:innen mehr Mitwirkung, Selbstverantwortung und Selbstorganisation zu ermöglichen.

Zielgruppe:

  • fächerübergreifend
  • Lehrkräfte an weiterführenden und beruflichen Schulen

Online-Workshop mit Jonathan Hohmann, futuresongwriting.eu (Mitarbeit im Projekt als wissenschaftliche Hilfskraft der Universität zu Köln) (Dauer: 120 Minuten)

Die Teilnehmer:innen des Workshops erhalten eine Einführung in das Songwriting und Producing mit der App GarageBand. Die App ist sehr zugänglich und ermöglicht es, ohne Vorwissen in kurzer Zeit Songs zu schreiben und in hochwertiger Qualität zu produzieren. Die Teilnehmer:innen selbst werden im Workshop kleine Songskizzen anlegen und sich mit der App ausprobieren. Über Möglichkeiten und Schwierigkeiten kann gemeinsam gesprochen werden. Herr Hohmann teilt zudem einige Erfahrungen aus dem pädagogischen Einsatz und stellt Potenziale und Grenzen der Nutzung im Unterricht vor.

Voraussetzungen

  • Alle Teilnehmer:innen müssen (!) mit einem iPad ausgestattet sein, auf dem die App GarageBand installiert ist. Von Vorteil wäre es, wenn das iPad mit dem Internet verbunden ist und sie auch mit Kopfhörern ausgestattet wären.

Zielgruppe:

  • musisch-kulturelle Fächer
  • Projektarbeiten
  • Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen

Workshop und interaktive Erlebnisausstellung von Dominik Kempter, Mitarbeiter des CISPA Cysec Labs, dem Schülerlabor des CISPA – Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit

Das CISPA Cysec Lab stellt zunächst die interaktive Methodik des Schülerlabors vor und führt sie praktisch mit einem Kurzworkshop zum Thema Accountsicherheit durch. Im Anschluss erkunden die Teilnehmenden unsere Mitmachstationen, mit Hilfe von Tablets erkunden die Teilnehmenden Rätsel und Aufgaben zu Cybersicherheitsthemen.

Zielgruppe: 

  • fächerübergreifend, da grundlegend; als Vertiefungsmöglichkeit v.a. für Informatiklehrer:innen
  • Lehrkräfte weiterführender Schulen
  • weitere pädagogische Fachkräfte

Workshops Phase 3

Die dritte Workshop-Phase läuft von 15.30 bis 16.30 Uhr.

Impulsvortrag mit Praxiselementen von Steffen Jauch, Realschullehrer an der Realschule Calberlah (Dauer: 60 Minuten)

Informatik ist Grundlage der digitalisierten Welt. Bereits in der Grundschule lassen sich informationstechnische Grundkompetenzen ohne Computer vermitteln. Mit ansteigender Bildungsbiografie verändern die Werkzeuge und Aufgaben, aber nicht die grundsätzliche projektbasierte Orientierung von Informatik für alle. Ich stelle verschiedene Werkzeuge und Materialien vor, sowie Erfahrungen aus einer Realschule mit dem Pflichtfach Informatik.

Zielgruppen:
  • Informatik, für Quereinsteiger*innen geeignet
  • Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen
 

Online-Workshop von Lena Seiwert und Nils Lauinger, wissenschaftliche Mitarbeitende des Forschungsinstituts Bildung Digital (FoBiD) an der Universität des Saarlandes

Künstliche Intelligenz wird immer intelligenter – das zeigt die sprachbasierte künstliche Intelligenz ChatGPT eindrücklich, die seit ihrer Veröffentlichung Ende November für zahlreiche Diskussionen im Bildungsbereich sorgt. Da der Zugang zu ChatGPT kostenlos ist, ist die Hürde für Schüler:innen, diese zu nutzen, sehr gering. Die Notwendigkeit, sich mit der Software auseinanderzusetzen, ist damit also vorprogrammiert. Ziel des Workshops „ChatGPT – Wie verändert Künstliche Intelligenz Schule und Unterricht?“ ist es, Lehrkräfte dabei zu unterstützen, einen konstruktiven Umgang mit der neuen Technologie zu finden.

In unserem praxisorientierten Workshop wird dazu zunächst ein Überblick über die Funktionsweise von ChatGPT gegeben und anhand verschiedener Beispiele Anwendungsmöglichkeiten von ChatGPT in der Schule vorgestellt. Nach eigener Erprobung des Tools werden Chancen und Risiken des Chatbots diskutiert. Abschließend wird eine Übersicht über mögliche zukünftige Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten von KI im Bildungsbereich gegeben.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen
  • Schulleitungen
  • Weitere pädagogische Fachkräfte
 

Impulsvortrag von Jochen Gollhammer, Schulleiter der Fachoberschule Franz von Assisi in Freilassing, u.a. Referent für die mobile.schule GmbH,  für die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen, für das katholisches Schulwerk Bayern (Dauer: 60 Minuten)

Beim Lehren und Lernen in einer zunehmend digitalisierten Welt ist es essenziell, neue Aufgaben- und Prüfungsformate zu etablieren, die Kompetenzen wie das 4-K-Modell stärker miteinbeziehen. Durch die digitale Transformation ergeben sich gleichzeitig vielfältige Möglichkeiten, wie Schüler:innen zu kreativen Designern von digitalen Produkten wie z.B. Blogs, Onlinejournalen oder Podcasts werden können. Im Vortrag werden unter Einbeziehung von Schüler:innen handlungs- und produktorientierte Aufgabenstellungen und Projekte vorgestellt, wobei die Jugendlichen über ihre Erfahrungen berichten, wie sie im Arbeitsprozess kooperativ Lösungen entwickeln und sich dabei genseitig im Lernprozess unterstützen.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen
 

Hands-On-Workshop von Prof. Dr. Susan Pulham (Professorin für Statistik, Mathematik, Entscheidungstheorie) und Sebastian Frei (wiss. Mitarbeiter), Dauer: 60 Minuten

Im Zuge der Digitalisierung liegt eine immer bedeutender werdende Schlüsselkompetenz für Schüler*innen im Umgang mit (visuell aufbereiteten) Daten, deren Interpretation und dem Verständnis der zugrundeliegenden Methodik. Auch der sichere Umgang mit digitalen Endgeräten und entsprechender Softwarebeherrschung (insb. MS Office Produkte) haben an Relevanz für Ausbildung und Studium gewonnen. Der Workshop vermittelt pädagogischen Fachkräften einen Einblick in die sog. „Statistiktage“, die einen kompletten empirischen Forschungsprozess an Schulen abbilden. Dabei können Teilnehmer:innen die verschiedenen Phasen selbst durchlaufen und so die Inhalte, wie z. B. Konzeptualisierung, Operationalisierung, Fragebogenerstellung und deskriptive Auswertung mit digitalen Medien und Endgeräten erfahren und reflektieren.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller weiterführenden Schulformen
  • Schulleitungen
  • Weitere pädagogische Fachkräfte

Praktisch orientierter Hands-On-Workshop mit Informationsphasen von Heiner Woll, Master of Science Wirtschaftsingenieur, wiss. Mitarbeiter an der htw saar im Projekt „Tut4Schools“ (Dauer: 60 Minuten)

Im Zuge der Erweiterung der Digitalisierung an Schulen stehen digitale Endgeräte immer mehr im Mittelpunkt. Um die Brücke zwischen der digitalen und der realen Welt nicht nur im Informatikunterricht, sondern in allen MINT-Fächern zu schlagen, ermöglicht die MIND-Box jegliche vorhandene digitale Hardware (PCs, Laptops, Tablets etc.) an Schulen unkompliziert in ihrem Funktionsumfang zu erweitern. Eine Vielzahl an Sensoren und Aktoren unterstützen dabei die Veranschaulichung mathematischer und naturwissenschaftlicher Prinzipien. Zusätzlich besteht die Möglichkeit mittels grafischer und / oder codebasierter Programmierung informatische Inhalte praxisnah zu vermitteln. Ziel dieses Workshops ist es, pädagogischen Fachkräften die unterschiedlichen Funktionen der MIND-Box vorzustellen und diese im digitalen Raum selbst auszuprobieren. Trotz ihrer umfangreichen Funktionalität ist die Box eine kostengünstige Möglichkeit Inhalte pragmatisch zu transportieren und dadurch verschiedene Lerntypen anzusprechen.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte Gymnasium
  • Lehrkräfte Gemeinschaftsschule
  • Lehrkräfte berufliche Schulen
  • Schulleitungen
  • Weitere pädagogische Fachkräfte

Impulsvortrag von Sarah Tihon, Referentin bettermarks (Dauer: 60 Minuten)

bettermarks bietet ein adaptives Online-Lernsystem für das Schulfach Mathematik für die Klassenstufen 4 bis 10 an. Zusätzlich werden alle grundlegenden Themen der Oberstufe sowie das Mathematik-Grundwissen für Ausbildungsberufe zum Lernen angeboten.

Als Lehrkraft haben Sie auf ein vielfältiges Angebot von Lehrmaterialien Zugriff, das je nach Ausstattung der Schule unterschiedlich eingesetzt werden kann, zum Beispiel am interaktiven Whiteboard oder am eigenen Endgerät zur Übung zu Hause.

Mit über 100 interaktiven Eingabewerkzeugen können Schülerinnen und Schüler genauso Fehler machen wie auf dem Papier. bettermarks analysiert die Eingaben, erkennt richtige Ansätze und findet systematische Fehler. Direkte Rückmeldungen mit konstruktiven Hilfestellungen und detaillierte Lösungswege helfen, die Fehler nachzuvollziehen, zu korrigieren und Anforderungen sinnvoll zu wiederholen.

Die Möglichkeiten von bettermarks im Überblick:

  • 200.000 Aufgaben zum interaktiven Lernen und zur Entwicklung individueller Lernprozesse
  • Übungen und Tests für jeden Wissensstand und Online-Aufgabenverteilung durch die Lehrkraft
  • Großes Angebot an Unterrichtsmaterialien für die Abdeckung des Lernplans
  • Erklärungen, Glossare, Videos helfen den Lehrkräften, das Angebot zu differenzieren und gezielt einzusetzen. 
  • Automatische Auswertung: Lehrkräfte erhalten dank der automatischen Auswertung einen Überblick über die Aktivitäten ihrer Schülerinnen und Schüler sowie detaillierten Ergebnisse. Die Analysen können sowohl auf der individuellen Ebene als auch Klassenebene gezogen werden.
  • Zur gezielten Förderung und Forderung können Lehrkräfte eigene Arbeitsblätter erstellen und diese mit Kollegen teilen.
  • Vorkonfigurierte Arbeitsblätter für Lernstandskontrollen ab Klasse 6 sowie Mindeststandardtests ab Klasse 5 stehen zur Verfügung
Zielgruppen:
  • Mathematiklehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen

Hands-on-Workshop von Laura Thurn, Lehrerin in Rheinland-Pfalz (Dauer: 60 Minuten)

Arbeiten mit der BiBox im Unterricht an Grundschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien.

Zielgruppen:
  • Lehrkräfte aller Schulformen

Impulsvortrag von Axel Goerke, Ernst Reuter Schule Karlsruhe (Dauer: 60 Minuten)

Das „Ernschtle“ ist die mehrfach preisgekrönte Schülerzeitung der Ernst Reuter Schule Karlsruhe. Neben dem einmal im Jahr erscheinenden Printprodukt gibt es mit ErnschtleTV einen eigenen YouTube Kanal. Über aktuelle Themen berichten die Schülerinnen und Schüler auf dem Blog www.ernschtle.de.

Am Tag der Digitalen Bildung berichten RedakteurInnen von ihrer Arbeit. Der das „Ernschtle“ betreuende Lehrer Axel Goerke gibt Tipps für interessierte Lehrkräfte bzw. Schulleitungen, wie man eine Schülerzeitung an den Start bringt und auf was man dabei achten sollte.

Zielgruppen:
  • Fächerübergreifend 
  • Lehrkräfte aller Schulformen
  • Schulleitungen
 

Online-Workshop mit Tobias Born, Grundschullehrkraft  

Die in der internationalen Forschung insbesondere über Rosebrock et al auch nach Deutschland getragenen Methoden zur Förderung der Leseflüssigkeit in Form von Lautlesemethoden wird durch die FilBY-Lesetexte durch digitale Möglichkeiten bzw. im digitalen Raum, in diesem Fall Moodle, ermöglicht und unterstützt.

Im Workshop soll die Methode der Lautlesetandems erläutert und anhand der FilBY-Lesetexte beschrieben werden. Das Prinzip, Lesetexte einzusprechen, damit die Schüler:innen ihre Leseflüssigkeit mit dem ‚Trainingspartner‘ Moodle trainieren können, soll im Beitrag mit den Teilnehmer:innen in einem eigenen OSS-Kurs umgesetzt werden.

In Anlehnung an die FiLBY-Lesetexte werden darüber hinaus Leseverständnisübungen mit H5P erstellt. Die Gestaltung des Kurses mit Bootstrap kann als qualitative Differenzierung für die Moodle-Erfahrenen kennengelernt werden.

Voraussetzungen:

Teilnehmende benötigen Kenntnisse im Erstellen eines OSS-Kurses und im Anlegen von Aktivitäten und Materialien im Kurs. Außerdem sollten die Teilnehmer:innen bestenfalls Lesetexte für ihre angedachte Lerngruppe zur Hand haben. Beispieltexte aus FilBY können hier gefunden und heruntergeladen werden: https://www.lesen.bayern.de/filby/

Zielgruppe: 

  • Grundschullehrkräfte
  • Lehrkräfte, deren Unterricht einen Schwerpunkt auf Leseförderung in unteren Klassenstufen legt

Online-Vortrag mit kleinen Feedback- und Diskussionsrunden von Felix Knödel, Kindergarten St. Franziskus im Kirchtal, Benningen am Neckar

Neben einer Einordnung von Für und Wider digitaler Medien im Elementarbereich liegt das Hauptaugenmerk des Vortrags auf dem Nutzen digitaler Medien für die Umsetzung jeglicher Themen im Alltag. Wie kann ich die Tablets in ein Märchen einbauen? Jagt mich da ein Löwe oder der Roboter?

Zielgruppe:

  • Erzieher*innen
  • weitere pädagogische Fachkräfte

Anmeldeschluss: 27. Februar 2023

Wir freuen uns, wenn Sie das Angebot des 4. Tags der digitalen Bildung ganztägig wahrnehmen möchten, Sie können jedoch gerne nur an einzelnen Programmteilen und Workshops teilnehmen.

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Das Planungsteam steht Ihnen für Fragen und Anregungen jederzeit zur Verfügung. Wenden Sie sich dazu an folgende Mail-Adresse:

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